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Umweltschädlich? Giftig? Alles, was Sie über das Kältemittel in Ihrer Klimaanlage wissen müssen

In diesem Beitrag beleuchten wir alle wissenswerten Fakten rund um die Flüssigkeit, die in Klimageräten verwendet wird. Was ist das CO2-Äquivalent, das Treibhauspotenzial? Welche verschiedenen Kältemittel sprengen mit ihren Auswirkungen die Rahmen des Hinnehmbaren und was macht sie so schädlich? Und gibt es moderne Alternativen, die die Umwelt weniger belasten? 


Umwelt
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Was macht das Kältemittel in Klimaanlagen?

 

Wenn Sie an Kältemittel denken, kommt Ihnen wahrscheinlich sofort ein Klimagerät in den Sinn. Doch auch in unserem Alltag versteckt sich das Mittel, das für für die angenehmen Temperaturen in den eigenen vier Wänden verantwortlich ist: Im Kühlschrank und auch im Auto befindet sich das Mittel. Heutzutage werden verschiedene natürliche und synthetische Kältemittel in diversen Bereichen verwendet.

 

Die verwendeten Kältemittel sind der Wärmeträger in Klimageräten und sorgen für die gewünschte Temperatur. Sie bewegen sich in einem Kühlkreislauf innerhalb der Klimageräte. Bei mobilen Klimaanlagen findet der Kühlkreislauf im Monoblock-Gerät statt, bei Splitanlagen im Innen- und Außengerät. Diese sind über hermetisch abgedichtete Rohrleitungen verbunden und stehen unter Vakuum.

Kurzer Exkurs: Bei Splitgeräten liegt die Leckrate bei unter 0,6 %. Das heißt bei 100 installierten Split-Klimaanlagen verliert maximal eins Kühlflüssigkeit, sofern es von einem Kältefachbetrieb montiert und regelmäßig gewartet wird. Abhängig von der Bauart und Baugröße liegt die Füllmenge bei Split-Klimaanlagen zwischen 760 und 1200 Gramm.

 

Der Kompressor ist bei jedem Klimagerät die treibende Kraft, der das verwendete Kältemittel unter hohem Druck und enormer Erhitzung verdichtet, wodurch es gasförmig wird und die Wärme aufnimmt. Im Kondensator wird es wieder verflüssigt, sodass das flüssige Kältemittel die Wärme abgibt und diese an die Umgebung abgeführt wird.
Je nachdem, welches Kältemittel eingesetzt wird, hat das Auswirkungen auf die Leistung, den Verbrauch und den Aufwand der Konstruktion von Klima- und Kälteanlagen. Zudem sind die EU-Richtlinien und die F-Gase-Verordnung für die Umweltfreundlichkeit und langfristige Nutzung Ihrer Anlage entscheidend. Jede Kühlflüssigkeit hat nämlich andere Auswirkungen auf die Umwelt, die durch das Global Warming Potencial (den Treibhauseffekt) angegeben werden.

Was beschreibt das Global Warming Potencial?

 

Das Global Warming Potencial ist das Treibhauspotenzial eines Kältemittels. Es dokumentiert die Auswirkungen auf die Umwelt und die Erderwärmung im Vergleich zu CO2. Der GWP-Wert von verschiedenen Kältemitteln gibt an, wie sich der Kälteerzeuger nach Austritt in 100 Jahren auf die Erderwärmung auswirkt. Liegt das GWP eines Kältemittels bei 465, trägt es in den 100 Jahren nach Austritt 465 Mal so viel zur Erderwärmung bei wie CO2. Je höher das GWP, desto höher ist demnach der Beitrag zur Erderwärmung.

 

Aufgrund dieser extrem klimaschädlichen Auswirkungen sollten Sie niemals leichtfertig mit dem Kältemittel in Ihrer Klimaanlage umgehen. Die Flüssigkeit eigenständig neu zu befüllen, ist wie die selbstständige Installation oder Wartung des Klimageräts nicht ratsam und nach den EU-Richtlinien sogar verboten. Die EU-Verordnung 517/2014 besagt, dass Split-Klimaanlagen ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe installiert und in Betrieb genommen werden dürften.

 

Um die Auswirkungen der eingesetzten Kältemittel niedrig zu halten, hat DAIKIN mit Loop by DAIKIN eine nachhaltige Möglichkeit der Wiederverwendung ins Leben gerufen. Wie das funktioniert?

Das GWP gering halten
mit Loop by DAIKIN

1.

Rückgewinnung von eingesetzten Kältemitteln


Unabhängig von Gerät und Hersteller kümmert sich DAIKIN um Ihr Kälte- oder Klima-System und entnimmt professionell das alte Kältemittel. Dieser Service gewährleistet dem Nutzer der Kälte- oder Klimaanlage die professionelle Entsorgung und Wiederverwendung des Kältemittels.

2.

Aufbereitung des alten Kältemittels


In Übereinstimmung mit der F-Gase-Verordnung wird das eingesetzte Kältemittel in Europa wiederaufbereitet. Das nachhaltige Verfahren spart jährlich ca. 250.000 kg an produziertem Gas ein.

3.

Wiederverwendung des neuen Kältemittels


Das neue Kältemittel wird in der Produktion neuer Geräte von Loop by Daikin eingesetzt. Vorab wird von einem unabhängigen Labor eine Qualitätsprüfung durchgeführt, sodass die aufbereitete Flüssigkeit den AHRI 700 zertifizierten Normen entspricht.

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Was passiert, wenn Kältemittel aus Ihrem Klimagerät austritt?

 

Wenn es früher zu einem Austritt verschiedener Kältemittel kam, führte dies abhängig vom Treibhauspotenzial zu mehr oder minder starken Auswirkungen auf die Umwelt. Da fluorierte Gase schwerer als Luft sind, verdrängen sie die Luft und wirken sich negativ auf das globale Klima und die Ozonschicht aus. Giftige und klimaschädliche Kältemittel sind seit Jahren verboten. Heute sind nur noch ungiftige im Einsatz, die sich bei einem Austritt sehr schnell verflüchtigen. Meist bekommen Sie davon nicht viel mit, da sie geruchsneutral sind.

 

Woran erkennen Sie einen Kältemittelverlust?
Die meisten Geräte melden einen Kältemittelverlust, sobald die untere Grenze der Füllmenge unterschritten ist. Sobald sich gar kein Kältemittel mehr im System befindet, kühlen Klimaanlagen nicht mehr und melden eine Störung. 
Falls Sie vorher schon austretendes Öl an verschraubten Stellen oder Rohrleitungen feststellen, kann das auf austretende Kühlflüssigkeit hinweisen. Dem flüssigen Kältemittel wird nämlich noch etwas Öl beigemischt, damit die beweglichen Teile des Kompressors reibungslos arbeiten können. Bei einer regelmäßigen Klimaanlagen-Wartung werden mögliche Undichtigkeiten schnell entdeckt und die einzelnen Teile wie der Kompressor auf Funktionalität geprüft.

 

Wie oft sollten Sie Ihr Klimagerät warten lassen?
Die Abstände einer Wartung durch autorisiertes Fachpersonal hängt von der Füllmenge Ihres Geräts ab. Bei einer Füllmenge von 3 kg sind Sie laut der F-Gase-Verordnung verpflichtet, einen Fachbetrieb für die Wartung Ihrer Anlage zu beauftragen.


Folgende Intervalle gelten als Richtwerte je nach Füllmenge Ihrer Anlage:

  • 3 kg alle 12 Monate
  • 30 kg alle 6 Monate
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Giftig und umweltschädlich – woher kommt der Ruf?

 

Viele verwendete Kältemittel haben nicht umsonst den Ruf erhalten, giftig und umweltschädlich zu sein. Grund dafür sind die fluorierten Gase (F-Gase), die zum Kühlen eingesetzt werden und extrem schädlich für die Umwelt sind. Der Einsatz von fluorierten Kältemitteln ist weit verbreitet. Nicht nur in Kälte- und Klimaanlagen ist es vertreten, sondern auch in Gerätschaften unseres Alltags: der Klimaanlage im Auto, unseren Kühlschränken und als Treibmittel in Spraydosen (gasförmige Kältemittel).

 

Zwar sind in Deutschland seit den 1980/1990 er Jahren nur noch Kältemittel ohne ozonschädigende Wirkung erlaubt, jedoch ist der Spagat zwischen klimafreundlich, nicht giftig und brennbar nur schwer in der Praxis umzusetzen. Während natürliche Kältemittel mit einem geringen Treibhauspotenzial überzeugen, sind sie giftig wie Ammoniak und/oder brennbar. Die synthetischen Kältemittel hingegen haben ein hohes Treibhauspotenzial, sind dafür aber meist nicht brennbar oder giftig.

R32 – das Kältemittel der Zukunft?

 

Das Kältemittel R32 brilliert mit überzeugenden Eigenschaften gegenüber seinem Vorläufer R410a. Es hat ein niedriges Treibhauspotenzial und durch die hohe Effizienz kann auch die Füllmenge reduziert werden. Beim Kühlen und Heizen hebt sich R32 dank eines guten Wärmetransports als sehr positiv hervor.

 

Aufgrund der durchweg sehr guten Leistungen ist R32 das modernste Kältemittel für den Privatbereich. Sie profitieren von einem minimalen Energieverbrauch bei maximalem Komfort.

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Zuletzt geändert: 27.07.2022

Von: Klimeo Redaktion

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