Warum der Kostenvergleich zwischen Wärmepumpe und Gasheizung 2026 eine neue Dimension hat
Drei regulatorische Stufen werden den Gaspreis bis 2035 verdoppeln – höchste Zeit für einen ehrlichen Kostenvergleich: Wärmepumpe vs. Gasheizung.
Der Heizungsmarkt steht 2026 an einem Wendepunkt. Was viele Hausbesitzer noch nicht wissen: Die CO₂-Bepreisung, die Grüngas-Beimischpflicht und steigende Netzentgelte treiben den Gaspreis in zwei klar datierten Sprüngen massiv nach oben. Aktuelle Analysen der Deutschen Sanierungsberatung (DSB) zeigen: Der Gaspreis wird sich von heute 9 Cent/kWh auf 19,5 Cent/kWh bis 2035 mehr als verdoppeln.
Gleichzeitig bleibt der Strompreis – entgegen manchen Befürchtungen – stabil oder sinkt sogar. Experten wie Agora Energiewende prognostizieren, dass die Strompreise für Haushalte durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien bis 2035 auf etwa 25 Cent/kWh fallen könnten. Das verändert die Rechnung zwischen Gasheizung und Wärmepumpe fundamental.
Hinzu kommt: Der Staat fördert den Umstieg auf Wärmepumpen mit bis zu 70 % Zuschuss, während Gasheizungen keine Förderung mehr erhalten. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) macht klar: Wer heute in eine fossile Heizung investiert, trägt das volle Risiko steigender Energiekosten.
Die zentrale Frage lautet also nicht mehr „Was kostet eine Wärmepumpe?“, sondern: „Was kostet es mich, wenn ich bei Gas bleibe?“
Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab – unter anderem von Ihrem Haus, Ihrem Verbrauch und den Förderungen, die Sie nutzen können. In diesem Beitrag nehmen wir die Zahlen genau unter die Lupe und geben Ihnen eine solide Entscheidungsgrundlage an die Hand.