Welche Rolle spielt der Strommix bei der CO₂-Bilanz?
Die CO₂-Bilanz einer Wärmepumpe hängt stark davon ab, wie der benötigte Strom erzeugt wird. In diesem Abschnitt zeigen wir, warum der Strommix den Unterschied macht – und wie er sich laufend verbessert.
Wärmepumpen arbeiten zwar emissionsfrei im Haus, doch sie brauchen Strom. Dieser Strom stammt entweder aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne oder aus fossilen Kraftwerken. Der deutsche Strommix hat sich in den letzten Jahren jedoch massiv verändert: 2023 kamen über 50 Prozent aus erneuerbaren Energien – Tendenz steigend.
Was bedeutet das für Ihre Wärmepumpe? Ganz einfach: Je erneuerbarer die Stromquelle, desto weniger CO₂ fällt für den Betrieb an. Laut Umweltbundesamt lag der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde Strom 2023 bei rund 350 Gramm CO₂ – 2005 waren es noch über 600 Gramm.
Außerdem wird der Strommix in den kommenden Jahren weiter entkohlen. Wer also heute eine Wärmepumpe installiert, profitiert automatisch davon, dass die Emissionen des Stroms jährlich sinken – ganz ohne etwas am System zu ändern.
Noch besser: Mit einem Ökostromtarif oder einer eigenen PV-Anlage kann die CO₂-Bilanz unter den richtigen Umständen nahezu null werden.